Integrales Coaching: Auf die Wirkung kommt es an!

In meinen zwölf Jahren im Konzern habe ich fast fünfzig Seminare, Coachings und und Teamworkshops miterlebt. Allen gemein war, dass nach der Absackrunde an der Hotelbar wenig von diesen Veranstaltungen in mir nachwirkte – zu sehr war ich im Tagesgeschäft verankert. Wo bleibt die nachhaltige Wirkung?

Einer meiner Kunden hat mir kürzlich eine Mail geschrieben – acht Wochen nach unserem gemeinsamen Teamworkshop: „Ihr Workshop (…) ist wirklich nachhaltig hängen geblieben, denn die Punkte, die wir uns vorgenommen hatten, werden sehr diszipliniert umgesetzt und gerade bei den „alten Hasen“ merke ich eine Veränderung.“

Ich habe mein Workshop Programm gezielt so aufgebaut, dass sich ein nachhaltig wirkender Eindruck bei den Teilnehmern einstellt. Dabei verwende ich Methoden, die im Kunden einen Prozess anstoßen: Integrale Aufstellungen, gemixt mit klassischen Coachingtools. Die klassischen Tools (Zielfusion, Dilts Pyramide, Zielorientierung etc.) gruppieren sich um wertorientierte Struktur- und Personenkonstellationen, die in den Teilnehmern die Erkenntnis wecken, wie sie im Team zueinander stehen. Dieses anspruchsvolle Programm begleite ich mit kurzen, auflockernden Filmausschnitten aus allseits beliebten Hollywoodproduktionen.

Ich verbinde die persönlichen Wünsche der Teilnehmer mit den gemeinsamen Zielen des Unternehmens. Das erzeugt ein neues Nachdenken über die eigene und die gemeinsame Aufgabe und damit einen lang wirkenden Prozess in Richtung eines systemisch gesunden Teams in einem funktionierenden Umfeld.

Integral nenne ich meine Methode, weil ich versuche, alle vier Felder zu bedienen, die uns Menschen in unserer Umwelt leistungsfähig machen: Wir erleben im Ich ein Ereignis innerlich emotional (erstes Feld), äußerlich körperlich (zweites Feld); im Wir innerlich kollektiv (drittes Feld) und äußerlich kollektiv (viertes Feld).

Ein Teilnehmer meines Integralen Coachings wird auf diese Weise an allen vier Ecken gepackt: im Inneren wie im äußeren Erleben, im Team selbst wie auch in Beziehung zu anderen Teams. Durch strukturierte Aufstellungsarbeit werden diese Zusammenhänge deutlich und erlebbar – es stellt sich ein lang nachwirkender, positiver Prozess ein.

Ich möchte an dieser Stelle auch deutlich darauf hinweisen, dass Integrale Aufstellungsarbeit im Business Kontext klar von „Familienstellen“ abzugrenzen ist. In meinen Workshops werden keine „Ahnenverstrickungen“ angesprochen oder dargestellt, auch die berühmt berüchtigten „Fässer“ bleiben zu – so sie nicht direkt und nachweislich die Teamarbeit behindern und so den Erfolg des Geschäftes in Frage stellen.

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