Web Coaching: Die „Blue Ocean Strategy“ und Ihr Erfolg im Web

„Blue Ocean“ ist eine strategische Marketing Methode zur Entwicklung und Festigung nachhaltiger Geschäftsprozesse. Ich habe die wesentlichen Tools dieser renommierten Strategiemethodik auf das Online-Geschäft umgelegt, um meine Klienten zielgerichtet für den Erfolg im Web beraten zu können.

„Blue Ocean“ wurde von Chan Kim und Renée Maubourgne (INSEAD/Fontainebleau) entwickelt; das erklärte Ziel der „Blue Ocean Strategy“ ist, neue Märkte zu entwickeln und damit bestehenden und neuen Kunden differenzierten und nachhaltigen Nutzen zu bieten – so genannte „Blaue Ozeane“.

Das laut „Blue Ocean“ überholte Modell der direkten Konkurrenz (billigere Produktion, günstigere Preise, höhere Marketingaufwände), der so genannte „Rote Ozean“, kann damit wirkungsvoll umgangen werden.

Grundlage eines „Blue Ocean“- Produktes ist sein „Wert“, den es in den Augen der Kunden hat. Übertragen wir das in das Web, so ergibt das aus der maximal zu erringende Zahl an zufriedenen Nutzern und der  Konversionsrate (also den erzielbaren Erlösen aus Werbung und Verkäufen) ein zu erwirtschaftendes Potential. Dieser Maximalwert lässt sich aus statistischen Daten der Suchmaschinen und den verfügbaren Nutzern in einem regionalen oder einem Interessensfeld schätzen.

Als Werkzeuge, diese maximal erreichbare Nutzerzahl für uns zu erschließen, gelten im Web Business „On Page“ und „Off Page“ Aufwände:

On Page Marketing: Inhalt und Layout

Das ist grundsätzlich die Optimierung der Website auf Suchanfragen der potentiellen Kunden – im übertragenen Sinne stricken wir ein Netz, um im Ozean des Webs Fische zu fangen.

Dabei kommt es auf die Fische an, wie wir dieses Netz zu erstellen haben: Wie im stofflichen Marketing unserer realen Umwelt muss der Köder nicht dem Fischer, sondern dem Fisch schmecken!

Der Köder selbst wird im SEO-Jargon „Keyword“ genannt. Die Kunst ist, dieses „Keyword“ sowohl auffällig einzusetzen, gleichwohl dem Kunden aber einen interessanten, lesbaren Inhalt anzubieten. Moderne Suchmaschinentechnologie erkennt zunehmend Inhalte, die nur für Maschinen verfasst wurden und wertet sie ab – deswegen kommt einem sinnvollen und lesbaren Text immer mehr Bedeutung zu.

Neben der Optimierung auf Suchanfragen muss auch das Layout der Seite „fangoptimiert“ sein: Im Wesentlichen geht es hier um eine gewohnte Umgebung, die den einzufangenden Kunden nutzbar und wertig erscheint. Ich wiederhole stets, dass schöne, neuartige und technisch eindrucksvolle Weblayouts oft nur den Grafiker und den Anbieter selbst befriedigen.

Der Nutzer hingegen will schnell und im gewohnten Umfeld interessante Inhalte finden. Grundsätzlich sind also schnelle und gewohnte Layouts wesentlich leistungsfähiger, als neuartige und ungewohnte. Also wundern Sie sich nicht, wenn Ihr tolles Flashintro wenig Anfragen erzeugt.

Wenn ein Fischer sein Lieblingsgericht an die Angel hängt, wird er keine Fische fangen – und die Kosten für so einen Köder übersteigen die kargen Erlöse meist bei weitem.

Bei der Grundstruktur, dem Basislayout Ihrer Website sollten Sie sich also vor allem von solchen Websites leiten lassen, die bereits erfolgreich unterwegs sind. Diese erfolgreichen Websites haben sich im „Kampf ums Dasein“ durchgesetzt – vertrauen Sie Darwin, er hat diesen Umstand bereits vor 150 Jahren erkannt.

Im engen Rahmen entsteht ein verdichtetes Feld für Kreativität: In meinen Web-Coachings wird ein Grafiker erst an das Layout gelassen, wenn es in der Grundstruktur bereits steht.

Off Page Marketing: Social Media

Alle Aktionen, die wir nicht direkt über unsere eigene Website anstoßen können, finden in der SEO Sprache „Off Page“ statt. Diesem Bereich kommt in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung zu. Durch das gewaltige Anwachsen der Social Media Angebote (Facebook, Twitter oder Youtube) hat sich webweit die Nutzervermittlung stark verschoben. Bei vielen großen Websites bilden Nutzer, die über Facebook erreicht werden, bereits einen größeren Anteil, als solche, die über Suchanfragen von Google vermittelt werden. In USA hat Facebook bereits die Suchmaschine Google in der Reichweite insgesamt überholt.

Oft begegnen mir noch Vorurteile: Facebook sei „was für Kids“, „Social Media nervt nur“ oder „ich mache da nicht mit, weil mir mein Datenschutz wichtig ist.“

Aktuell sind 22,6 Millionen Deutsche bei Facebook angemeldet, das sind fast 30 % der erwachsenen Gesamtbevölkerung – und die Tendenz ist weiterhin steigend.

Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung im Web verkaufen wollen, und sich aus Gründen des persönlichen Datenschutzes scheuen, Social Media einzusetzen, dann hören Sie bitte auf, diesen Text zu lesen und vergessen Sie erfolgreiches Webmarketing.

Der wichtigste Tipp, den ich in Bezug auf Social Media insgesamt geben kann, ergibt sich aus dem Wort „Social“ selbst: Das heißt „Sozial“, und der Brockhaus definiert diesen Begriff so: gemeinschaftsfördernd, engagiert, gesellig. Damit entspricht „Social Media“ einem Grundbedürfnis der Spezies Mensch – und daraus erklärt sich auch der massive Erfolg dieser Dienste. Wenn Sie heutzutage im Web erfolgreich sein wollen, dann sollten Sie diese drei Begriffe sehr ernst nehmen.

Weitere Möglichkeiten des Off Page Marketings (bezahlte Werbung, Linkaufbau und Non-Web-Marketing) müssen ebenfalls immer aus dem Blickwinkel des Nutzers analysiert werden: Hebt eine solche Aktion den Markenwert, den Ruf, die soziale Relevanz unserer Website? Das Internet stellt eine Vernetzung von Nutzern dar, also zählen die Grundlagen des „Social Web“ immer, wenn es um nachhaltigen Erfolg geht.

Die drei „Blue Web“ Fragen

1) Schaffen Sie mit Ihrem Angebot einen neuen Markt, der sich klar von Mitbewerbern abhebt? Wenn ja: Glückwunsch! Sie haben die Chance, eine lukrative Nische aufzubauen. Wenn nicht: Wir analysieren das Konkurrenzumfeld und versuchen gemeinsam, ein einzigartiges, nicht vergleichbares Angebot zusammenzustellen.
Was sollten wir reduzieren, was erweitern, was sollten wir an unserem Produkt komplett streichen oder völlig neu erfinden? Nur so können wir einen „Blue Ocean“ erreichen.

Im Rahmen dieser ersten Frage entsteht eine stichwortartige Beschreibung eines konkurrenzfähigen Angebotes.

2) Wie sagen wir es unseren Kunden? Hier definieren wir den „Köder“, der den Fischen schmecken sollte: Wir nehmen die Stichworte aus der ersten Frage und formulieren daraus ein griffiges Angebot.
Daran schließt sich Übersetzungsarbeit an: Wir recherchieren passende Suchworte, die von Menschen bei Suchmaschinen angefragt werden. Denn die unterscheiden sich oft sehr von der Terminologie, die wir für unser Angebot verwenden.

Je genauer wir Ihr Angebot in der Sprache, die die Menschen im Web sprechen, beschreiben können, desto gezielter können wir im Web Interesse erregen.

3) Wie kann Ihr Angebot Ihren Kunden helfen? Die „Social Media“ Netzwerke helfen uns, den Fokus auf die wohl wichtigste Marketingfrage überhaupt zu richten:

Kann Ihr Angebot den Status eines Kunden verbessern, seine Probleme lösen und ihm zu mehr Glück verhelfen? Können wir unser Angebot gemeinschaftsfördernd, engagiert und gesellig vermitteln?

Wenn diese drei Fragen geklärt sind, sind Sie optimal gerüstet, Ihr Angebot erfolgreich im Web zu verbreiten!

Falls Sie mehr über mein „Blue Ocean“ Web-Coaching erfahren wollen, schicken Sie eine Mail an jzw@wirkvoll.de oder rufen Sie mich unter 0173 42 62 512 an!

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One Response to Web Coaching: Die „Blue Ocean Strategy“ und Ihr Erfolg im Web

  1. Gröls, Marcel 17. Mai 2013 at 20:57 #

    Lieber Hr. Zumwinkel,

    um es gleich Eingangs zu sagen: Ich habe meine Website vor drei Monaten auf den Weg gebracht und bereits 600 Besucher täglich – ich bin also gar nicht unzufrieden.

    Dies vorangestellt komme ich jetzt zur Kernaussage ihres Artikels „Vergesst google, macht Euch unabhängig, das Zaubermittel heißt social media“.

    Ich bin auch kritisch! Allerdings nicht aus den von Ihnen genannten Gründen, von wg. Kinderkram und Datenschutz. Nein, meine Skepsis beruht darauf, dass das Thema ein ziemlicher Zeitfresser ist. Will man kein „Schmarotzer“ sein, muss man sich auch die Angebote der „Freunde“ oder „Kreise“ oder Follower ansehen oder wie sie alle heißen. Dann muss man diese Inhalte lesen, bewerten, Sternchen und likes verteilen… das ist alles Zeit, die ich heute in meine Website stecke.

    google-Optimierung habe ich immer so verstanden: Tu so, als ob es kein google gäbe und stelle einfach gute Inhalte bereit, dann findet google diesen Inhalt schon. Und bis jetzt funktionierts! :)

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    M.G.

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