Author Archive | Johannes Zum Winkel

Blogbericht: xtme – Erfolg mit eBooks

Über 2.000 Besucher am Tag, über 15.000 Vollpreis-Bücher in diesem Jahr vermittelt: xtme.de hat sich zu einem der größten deutschsprachigen eBook-Empfehlungsdienste entwickelt. In diesem Bericht möchte ich auf die Entwicklung der letzten Monate näher eingehen.

Das „Select“ Programm von Amazon ermöglicht es Indie-Autoren, ihre Bücher einer großen Lesermenge kurzzeitig gratis anzubieten. Dadurch kann der Autor Leser gewinnen und mit seinem Namen sichtbar werden, ohne Geld für Werbemaßnahmen investieren zu müssen. Doch den Leser kostet ein solches Gratisbuch Zeit – und die ist aus meiner Sicht höher zu bewerten, als die Frage, ob das Buch 3 € oder nichts kostet … ich beschloss, dazu einen Blog zu starten.

Das Angebot ist ungemein vielfältig und reicht über alle Genres – von Science Fiction über Liebesromane, Poesie und Thriller, Ratgeber und Kochbücher. Welches der Gratisbücher soll ich mir holen und lesen?

Dank Eurer Seite xtme habe ich das Lesen neu erlernt. (Leserkommentar vom 10.12.2012)

Das redaktionelle Konzept von xtme

Gute eBooks – kostenlos und günstig. xtme präsentiert täglich gute eBooks, die über das „Select“ Programm von Amazon angeboten werden. Bei meinen kurzen Buchbeschreibungen gehe ich auf den Stil, den Umfang und auf den Autor ein.

Einer steht immer im Mittelpunkt meiner Arbeit: der Autor.
Denn er schreibt die Bücher.

Genau so wichtig ist mir der Leser.
Denn er liest die Bücher.

Was mir hingegen völlig egal ist: wer das Buch verlegt.
Verlag oder Selbstverleger – Hauptsache, das Buch ist gut!

Die Buchrevolution unserer Tage ermöglicht es Autoren, abseits der großen „Doorkeeper“ ihre Werke selbst zu veröffentlichen – mit großem Erfolg! Gerade in dieser Woche (Mitte Dezember 2012) sind von den Top-10 in der Amazon eBook-Bestenliste gerade mal drei von einem klassischen Verlag (Goldmann/Random House) – „Shades of Grey“, eine ursprünglich selbst verlegte Trilogie, die es wohl auch ohne Verlag in diese Position geschafft hätte. Die restlichen sieben meistverkauften Titel im größten eBook-Shop stammen aus der Feder sogenannter „Indie-Autoren“.

Wie ist das möglich? Klassische Verlage verkaufen ihre Bücher über Regalmeter in den Buchhandlungen. Doch das elektronische Biotop in den Webshops funktioniert anders. Unabhängige Indie-Autoren bewegen sich frei im digitalen Markt und konzentrieren sich darauf, Leser direkt über Social Media, eigene Blogs und Vermarktungsmöglichkeiten in den Shops selbst zu kontaktieren. So können Selbstpublisher ihr wertvollstes Gut – ihren Autorennamen – über die vielfältigen Möglichkeiten des Webs verbreiten, stärken und ihre eigene Leserschaft erreichen.

Seit November 2012 biete ich neben den Tipps zu kostenlos angebotenen eBooks auch tägliche „xtme Deals“ an. Parallel zum „Kindle Deal des Tages“ von Amazon, der zur Zeit nur englische eBooks präsentiert, biete ich damit eine Möglichkeit an, preisbindungskonform kurzfristige Angebote für Selbstpublisher und Verlage durchzuführen. Erfahrungsgemäß hebt eine solche Aktion eBooks schnell in den Bestenlisten an und macht sie dadurch sichtbarer. Ein eBook hat es durch den xtme-Deal bereits in die Top 100 von Amazon geschafft!

Großes Kompliment und wieder mal ein herzliches Dankeschön. Es sind mal wieder wirklich tolle Bücher dabei. (Leserkommentar vom 9.11.2012)

Das finanzielle Konzept von xtme

Ich hatte mir vorgenommen, möglichst kein Geld in xtme zu investieren. Davon sind natürlich die Domain- und Serverkosten ausgenommen: das „Privat Plus“ Paket von all-inkl bietet genügend Bewegungsfreiheit und liefert erfahrungsgemäß auch bei über 4.000 Besuchern am Tag noch gute Performance. Hier belaufen sich die monatlichen Kosten auf 7,95 €. Darin sind drei Domains enthalten.

Die Software (WordPress) und das verwendete „Theme“ sind gratis zu haben. Ich werde allerdings in absehbarer Zeit auf ein „Premiumtheme“ („Canvas“) von Woo Themes umsteigen, das mich 70 $ gekostet hat und bereits bei „adult“ und „englishbooks“ im Einsatz ist. Weiters habe ich das SEO-Plugin „WP SEO“ von Sergej Müller für 19,99 € sowie „Gravity Forms“ um 39 $ erstanden. (Keine Affiliatelinks!)

Ich habe im Laufe dieser zwölf Monate keine Werbeinvestitionen (Adsense oder Facebook) getätigt. Ich investiere dagegen täglich etwa dreißig Minuten für Facebook-, Twitter- und Forenmarketing.

Mein täglicher Zeiteinsatz für xtme beträgt netto zwei Stunden, die ich zwischen 15:00 und 17:00 Uhr ansetze. Oft wird es aber mehr, weil ich mich in guten eBooks festlese … um 18:30 ist Deadline, um 19:00 Uhr geht der Newsletter raus.

Anfangs habe ich noch gedacht, das es sich bei den Büchern nur um Ladenhüter handeln kann, bin aber total überrascht welch eine große Auswahl an schönen Büchern hier zusammengetragen werden. Ich denke, da sollte für jeden was dabei sein. Weiter so! (Leserkommentar vom 10.10.2012)

Google und die Suchergebnisse

Die Hälfte aller Nutzer klicken auf das erste Ergebnis bei Google, ein Viertel auf das zweite … fällt ein „Keyword“ um eine Position, bedeutet das sofort einen markanten Rückgang der Besucherzahlen.

Aufgrund der Erfahrungen mit dem „Penguin“ Update von Google, das xtme zwar nicht nachhaltig berührt, aber doch für einige Wochen die Positionen der Keywords in den Suchergebnissen kräftig durcheinandergewirbelt hat, konzentrierte ich mich ab Mai 2012 auf den Aufbau direkt vermittelter Besucher: Facebook, Links über Foren und einen Newsletter, der den Tagesartikel per Mail versendet.

Waren vor April 2012 über 60 % der Besucher von xtme von Google vermittelt, konnte ich diesen Wert bis heute auf 27 % halbieren und  gleichzeitig die tägliche Anzahl der Besucher vervierfachen.

25 % der Besucher kommen über Verlinkungen, 3 % über RSS Feeds.

Ich möchte mich mal bei Ihnen bedanken für die vielen hilfreichen Links zu kostenlosen/-günstigen eBooks. Besonders hervorheben möchte ich die kurzen und prägnanten Kritiken sowie die Tatsache, dass der Newsletter wirklich an jedem Abend versandt wird. Eine Wahnsinns-Arbeit! (Leserkommentar vom 10.9.2012)

Erfolgreicher Markenaufbau

Mir war es wichtig, aus „xtme“ ein Pseudonym für „gute eBooks kostenlos und preiswert“ zu machen, um längerfristig von den Unwägbarkeiten der Suchmaschine Google unabhängig zu werden. Das ist mir gelungen:

  1. Fast die Hälfte der Besucher von xtme (42,6 %) rufen die Website direkt auf; das heißt, sie haben diese Adresse in den Bookmarks abgespeichert oder geben sie direkt in der Adresszeile ihres Browsers ein.
  2. Die Nummer eins bei den Suchanfragen ist das Keyword „xtme“, das fast 25 % Anteil an allen Suchbegriffen hat. Der Rest der Suchanfragen dreht sich um die Begriffe „kostenlose eBooks“, „gute eBooks“, „eBook veröffentlichen“ und „eBook schreiben“. Da ich beim Suchbegriff „xtme“ keine Konkurrenz zu befürchten habe (die Marke ist eingetragen), kann also auch bei größeren Keyword-Verschiebungen seitens Google kein Unheil passieren.
  3. 70 Prozent der Besucher von xtme sind „wiederkehrend“

Zum 10.12.2012 haben 689 Personen den Newsletter von xtme abonniert, die Facebook Seite von xtme zählt inzwischen 842 Fans. Laut Facebook-Statistik sind 63,5 % der Fans weiblich; die meisten Fans sind zwischen 25 und 44 Jahre alt.

Nochmals Dank und Anerkennung für Ihre tägliche Mühe. Ich weiß, es macht Ihnen auch Spaß, und das merkt man auch. (Leserkommentar vom 3.10.2012)

Umsätze

Im Februar 2012 konnte ich bei 8.106 Visits und 17.400 Pageimpressions einen TKP von 11,1 € erreichen. Im Laufe der Monate konnte ich den TKP auf jetzt über 20 € steigern, die Umsätze stiegen parallel zur Besuchermenge in jedem Monat an.

Insgesamt wurden über xtme bisher über 15.000 Vollpreis-Bücher beim Händler Amazon vermittelt – davon 20 % gedruckte Bücher.

In den letzten Monaten habe ich diverse Tests mit Bannern und Werbeblöcken in den Artikeln durchgeführt. Gerade bei den Werbeblöcken, in denen preisreduzierte eBooks angeboten werden („xtme Deal“) kommen Konversionsraten von über 20 % zustande. Das spricht für eine hohe Passgenauigkeit dieser Angebote gegenüber den Leserinteressen.

Heute leider nix für mich dabei. Doch heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage! (Leserkommentar vom 20.9.2012)

Aktuelles und Vorhaben

Seit 19.11.2012 laufen die Empfehlungen englischsprachiger eBooks über eine eigene Website – englishbooks.xtme.de. Diese Website wird von Susanne Weigand verantwortet, die mit ihrem exzellenten Wissen um englische Autoren und Bücher bereits viele Leser für xtme gewinnen konnte. Für ihren Einsatz und nicht zuletzt die vielen guten Tipps möchte ich Susanne aus ganzem Herzen danken!

Ab Januar 2013 werde ich Banner-Buchungen für Verlage und Autoren anbieten. Die Erfahrung mit Google Adsense hat mir gezeigt: Banner mit Buchpräsentationen werden auf xtme überdurchschnittlich oft geklickt. Das über die drei xtme Dienste buchbare Kontingent an Impressions liegt zur Zeit bei knapp 200.000 Aufrufen im Monat, erlaubt also bereits kleinere Kampagnen. Besonders geeignet sind Direktkampagnen für eBooks; mögliche Formate sind der klassische „Scraper“ mit 160 x 600 Pixeln sowie das kleine „Banner“ 468 x 60 und das „Smallsquare“ mit 200 x 200 Pixeln. Komplettkampagnen (Hintergrund, Einfärbung etc.) sind ebenfalls möglich.

Durch die Einteilung in „deutsche eBooks“, „eBooks für Erwachsene“ und „englische eBooks“ können Kampagnen gezielt eingesetzt werden.

Was mich beschäftigt: Macht Herr Johannes Zum Winkel eigentlich auch mal Urlaub, so richtig , ohne Internet usw. Das möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen – drei Wochen ohne die tägliche E-Mail von xtme.de. – das geht eigentlich gar nicht. (Leserkommentar vom 15.9.2012)

Ja, natürlich. Urlaub sollte auch mal wieder drin sein … aber jetzt hat mich das eBook-Fieber ergriffen!

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Web Coaching: was haben Pinguin und Panda mit dem Erfolg im Web zu tun?

Pinguin und Panda – diese zwei Tiere haben das Web kräftig durcheinandergerüttelt: das sind zwei Updates in Googles Berechnungen, die die Position von Websites in den Ergebnislisten bestimmen. Mit diesen Neuberechnungen versucht Google zur Zeit, trickreich gestaltete „SEO-Sites“ von sinnvoll und und inhaltlich wertvollen Webangeboten zu scheiden. Das führt zu großer Unsicherheit in den Rankings und erzeugt bei den professionellen Suchmaschinenoptimierern riesige Fragezeichen.

Man kann sich das so vorstellen: wenn der Gartenteich langsam zum Tümpel wird, muss man irgendwann den Schlamm rausschaufeln. Dadurch mischt man das vorher durchsichtige Wasser mit dem Moder aus der Tiefe, alles fließt munter durcheinander. Das ist in etwa die Situation, die Sie heute in den Suchergebnislisten von Google vorfinden.

Google vermittelt etwa 90 Prozent aller Suchanfragen. Deshalb kann es Website-Anbietern völlig egal sein, was in Bing oder Yahoo passiert – 90 Prozent der Besucher werden über Google vermittelt. Am 25.4.2012 rollte Google das so genannte „Penguin-Update“ aus. Dadurch ergaben sich massive Veränderungen in den Ergebnislisten, viele sehr erfolgreiche Websites wurden „abgestraft“, um 100 und mehr Positionen nach hinten verlegt oder gar vollständig aus dem Google Index entfernt. Das traf sowohl rein „SEO optimierte“ Sites, als auch bekannte Seiten wie etwas „sportschau.de“. Continue Reading →

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Web Coaching: Die „Blue Ocean Strategy“ und Ihr Erfolg im Web

„Blue Ocean“ ist eine strategische Marketing Methode zur Entwicklung und Festigung nachhaltiger Geschäftsprozesse. Ich habe die wesentlichen Tools dieser renommierten Strategiemethodik auf das Online-Geschäft umgelegt, um meine Klienten zielgerichtet für den Erfolg im Web beraten zu können.

„Blue Ocean“ wurde von Chan Kim und Renée Maubourgne (INSEAD/Fontainebleau) entwickelt; das erklärte Ziel der „Blue Ocean Strategy“ ist, neue Märkte zu entwickeln und damit bestehenden und neuen Kunden differenzierten und nachhaltigen Nutzen zu bieten – so genannte „Blaue Ozeane“.

Das laut „Blue Ocean“ überholte Modell der direkten Konkurrenz (billigere Produktion, günstigere Preise, höhere Marketingaufwände), der so genannte „Rote Ozean“, kann damit wirkungsvoll umgangen werden.

Grundlage eines „Blue Ocean“- Produktes ist sein „Wert“, den es in den Augen der Kunden hat. Übertragen wir das in das Web, so ergibt das aus der maximal zu erringende Zahl an zufriedenen Nutzern und der  Konversionsrate (also den erzielbaren Erlösen aus Werbung und Verkäufen) ein zu erwirtschaftendes Potential. Dieser Maximalwert lässt sich aus statistischen Daten der Suchmaschinen und den verfügbaren Nutzern in einem regionalen oder einem Interessensfeld schätzen.

Als Werkzeuge, diese maximal erreichbare Nutzerzahl für uns zu erschließen, gelten im Web Business „On Page“ und „Off Page“ Aufwände: Continue Reading →

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Web Coaching

„Über meine Internetseite habe ich bisher noch keinen Kunden gewonnen“ – diese Aussage habe ich in den letzten Monaten öfter gehört. Viele Unternehmer akzeptieren diesen mangelhaften Zustand und ziehen sich auf die Position „Wer mich sucht, der wird mich auch finden“ zurück. Dabei stellt das Web inzwischen die größte Marketingmaschine dar, die es bisher gab.

In meiner Vorlesung „Next Media für Ressortjournalisten“ bearbeitete ich im Wintersemester 2011/12 mit sechs Teams diese Fragen: „Wie kann ich mit meiner Webpräsenz erfolgreich Leser und Kunden gewinnen?“; „Wie kann ich mein Angebot monetarisieren und nachhaltig Geld verdienen?“. Im Rahmen dieser Vorlesung wurden sechs einfache Blogs erstellt, die in den ersten drei Monaten über 15.000 Besucher erreichten. Bei fachgerechter Weiterführung wird jedes dieser Blogs seine lukrative Nische finden.

Erfolgreiches Web Marketing – selbst ausprobiert!

Auf Basis dieser Erkenntnisse baute ich auch mein eigenes Blog auf, und konnte vom Dezember 2011 bis Februar 2012 meine Besucher fast verzehnfachen; von mageren 7 € Erlösen im Dezember konnte ich das Blogeinkommen auf fast 200,- € im Februar entwickeln. Und ich weiß: Wenn ich dranbleibe, steckt da noch viel mehr drin – 72 Prozent aller Deutschen nutzt das Internet, das sind über 50 Millionen potentieller Kunden!

xtme-entwicklung

Die Entwicklung meines Blogs www.xtme.de

Das Wissen um erfolgreiches Web Marketing ist zurzeit fest in den Händen weniger „SEO-Spezialisten“ und „Affiliate Anbietern“. Dagegen stehen tausende kleiner und großer Unternehmer, die ihre Leistungen in der „stofflichen Welt“ erbringen und die Möglichkeiten eines lukrativen Webmarketings nicht ansatzweise nutzen. Continue Reading →

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Integrales Coaching: Auf die Wirkung kommt es an!

In meinen zwölf Jahren im Konzern habe ich fast fünfzig Seminare, Coachings und und Teamworkshops miterlebt. Allen gemein war, dass nach der Absackrunde an der Hotelbar wenig von diesen Veranstaltungen in mir nachwirkte – zu sehr war ich im Tagesgeschäft verankert. Wo bleibt die nachhaltige Wirkung?

Einer meiner Kunden hat mir kürzlich eine Mail geschrieben – acht Wochen nach unserem gemeinsamen Teamworkshop: „Ihr Workshop (…) ist wirklich nachhaltig hängen geblieben, denn die Punkte, die wir uns vorgenommen hatten, werden sehr diszipliniert umgesetzt und gerade bei den „alten Hasen“ merke ich eine Veränderung.“ Continue Reading →

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