Archive | Integrales Coaching

Integrales Coaching: Auf die Wirkung kommt es an!

In meinen zwölf Jahren im Konzern habe ich fast fünfzig Seminare, Coachings und und Teamworkshops miterlebt. Allen gemein war, dass nach der Absackrunde an der Hotelbar wenig von diesen Veranstaltungen in mir nachwirkte – zu sehr war ich im Tagesgeschäft verankert. Wo bleibt die nachhaltige Wirkung?

Einer meiner Kunden hat mir kürzlich eine Mail geschrieben – acht Wochen nach unserem gemeinsamen Teamworkshop: „Ihr Workshop (…) ist wirklich nachhaltig hängen geblieben, denn die Punkte, die wir uns vorgenommen hatten, werden sehr diszipliniert umgesetzt und gerade bei den „alten Hasen“ merke ich eine Veränderung.“ Continue Reading →

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Was bedeutet „systemisch“?

Diese Frage hatte ich letztes Jahr gestellt, und die schnelle Erklärung bekommen: „Systemisch ist, wenn der Gesamtkontext, das ganze System, einbezogen wird.“ Aha. Dann arbeitet also auch ein Fahrschullehrer „systemisch“, da er seinen Klienten ja das Autofahren in Theorie und Praxis und im Gesamtkontext Straßenverkehr vermittelt? Ja, sind wir jetzt alle systemisch geworden?

Eine bessere Definition liefert Eckard König von der Universität Paderborn: Systemisch ist für ihn eine Beratung dann, wenn  sie den Klienten bei der Lösung von Problemen unterstützt, „ohne dass der Berater dem Klienten die Entscheidung abnimmt“. Das grenzt klar von Expertenberatung ab, in der Ratschläge, Hinweise und Handlungsanweisungen gefragt sind – der Job des Fahrlehrers. Systemisch ist dagegen die „Unterstützung des Klienten, die Situation selbst zu klären und selbst neue Lösungen zu finden“ (König).
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Integrales Coaching

Ich stelle in meinem Organisations Coaching das Bewusstsein in den Mittelpunkt: denn was nutzen alle Modelle und Systemtheorien, wenn sie nicht von innen heraus gelebt werden? Ken Wilbers Quadranten Modell hilft dabei, die Orientierung nicht zu verlieren.

Ken Wilber, der Begründer der Integralen Theorie, baut sein Aqal – Modell auf Ebenen, Linien, Quadranten und Zuständen auf. Stark vereinfacht wird damit ausgesagt: jedes Ereignis wird individuell und kollektiv erlebt.
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3planeten Systembrett: Klient Gernot

Klient Gernot (Name geändert) ist Führungskraft in einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen. Gernot stellte neun Figuren auf dem 3planeten Systembrett auf:

1) Der Klient (Rot/Gelb). Nach Eigenbestimmung durch das Kartenset sieht sich Gernot selbst als kraftvoll, energisch, zuversichtlich, aufmerksam und geistreich. Das ergibt laut 3planeten Persönlichkeitsmodell eine dynamische Persönlichkeit (rot). Im Einführungsgespräch habe ich Gernot als aufgeschlossen, freundlich und menschenorientiert erlebt: das ergibt aus der Außenansicht einen kollegialen Teamplayer (gelb). Gernot ist mit dieser Defintion einverstanden: er erlebt sich als durchaus entscheidungsstark, wird von seinen Mitarbeitern aber auch oft in persönlichen Belangen angesprochen, da man hier seine verständnisvolle und interessierte Art schätzt.
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